Students for Liberty treffen Philippe De Backer MdEP

Auf Einladung der des Dialogprogramms Brüssel der Friedrich Naumann Stiftung für die Freiheit (DPB) diskutierte der liberale flämische Europaabgeordnete Philippe De Backer mit dem Vorstand der European Students for Liberty über liberale Reformideen für ein vereinigtes Europa. An der Diskussion nahmen auch  Pieter Cleppe, Repräsentant des britischen Think Tanks Open Europe in Brüssel sowie Jelmen Haaze vom flämischen Think Tank Liberales teil.In seiner Einführung hob DPB-Direktor Hans H. Stein die Bedeutung einer liberalen Graswurzelbewegung an den europäischen Universitäten hervor. Für den europäischen Integrationsprozess und ein freiheitlicheres Europa könnten hiervon wesentlich Impulse ausgehen. Er ermunterte die Studentenvertreter, sich aktiv in die politischen Diskussionen einzubringen und Gehör zu verschaffen, wie beispielsweise anlässlich des zu Jahresbeginn in Belgien stattgefundenen Generalstreiks geschehen.

Die Diskussion mit Philippe De Backer MdEP drehte sich unter anderem um Vorschläge zur Verbesserung der Regulierung der europäischen Finanzmärkte. De Backer warnte vor den möglichen Folgen unzulänglicher Regulierung. Ein Schritt in die richtige Richtung sei dabei die Verabschiedung des so genannten Six Packs gewesen. Die Mitgliedstaaten der Europäischen Union hätten viel zu lange eine verantwortungslose Schuldenpolitik auf Kosten künftiger Generationen betrieben.  Damit müsse jetzt endlich Schluss sein, nicht nur in Griechenland, sondern auch seinem Heimatland Belgien. Einig waren sich alle Teilnehmer darin, dass die Regierungen der Mitgliedsländer sich erneut der Grundsatzfrage um die Struktur und Finanzierung ihrer Sozialversicherungssysteme stellen sowie die Privatisierung staatlicher Branchen fördern müssten, um durch Wettbewerb wirtschaftliches Wachstum anzukurbeln.

Die Students for Liberty sind ein liberal studentischer Dachverband mit Sitz in den USA. Von dort aus unterstützen sie liberale Graswurzelbewegungen an Universitäten weltweit.

Susan Schneider