Afrikanische Liberale zu politischen Gesprächen in Brüssel

Unter Vorsitz von ALN-Präsident Lamine Ba reiste eine Delegation des Africa Liberal Network (ALN) zu politischen Gesprächen nach Brüssel. Auf dem Programm standen Gespräche mit der Europäischen Kommission, dem Europäischen Auswärtigen Dienst und europäischen Liberalen.

Die Delegationsteilnehmer – aus Äthiopien, Botswana, Burundi, der Demokratischen Republik Kongo, Senegal und Tansania – tauschten sich mit Francesca Mosca, Direktorin Afrika der Generaldirektion Entwicklung und Zusammenarbeit der Europäischen Kommission, und Dr Nicholas Westcott CMG, Direktor Afrika im Europäischen Auswärtigen Dienst, über die Interessen der Europäischen Union in, aber auch der Erwartungen an Subsahara-Afrika aus. Beide unterstrichen, dass Europa Afrika auch weiterhin in allen Bereichen unterstützend zur Seite stehe.

Im Europäischen Parlament wurden sie von Hans van Baalen MdEP, Präsident der Liberalen Internationalen (LI), begrüßt und trafen zu freundschaftlichen Gesprächen mit Sir Graham Watson MdEP. Präsident der European Democrat and Reform Party (ELDR) und Wim Vanden Broucke, Abteilungsleiter Interinstitutionelle Beziehungen und Netzwerke im Sekretariat der Liberalen im Europäischen Parlament, zusammen. Beide begrüßten die zunehmende Bedeutung liberaler Strömungen und Parteien in Afrika und betonten, dass es wichtig sei, dass sich die Liberalen länderübergreifend zusammenschlössen.

Vanden Broucke stellte die Arbeit der Alliance of Liberals and Democrats for Europe, Pacific, Africa and Caribbean (ALDEPAC) vor, die Anfang des Jahres ein Panafrikanisches liberales Manifest entworfen hat, dass Ende des Jahres in Abidjan vorgestellt werden soll und lotete verstärkte Kooperationsmöglichkeiten mit dem ALN aus.

Im Anschluss an das vom Dialogprogramm Brüssel gestaltete Programm setzte die Delegation ihre Informationsreise in Berlin fort.

Christina Brunnenkamp