Unternehmergeist als Motor der wirtschaftlichen Entwicklung in Russland

gruppenfotoNoch Ende der achtziger Jahre wurde unternehmerische Tätigkeit in Russland als krimineller Akt gesehen. Seitdem hat sich viel getan. Doch es gibt auch weiterhin großen Reformbedarf für ein erfolgreiches unternehmerisches Umfeld. Um neue Denkanstöße zu bekommen und sich über Unternehmertum in Europa und Russland auszutauschen kam eine Delegation von Ombudsleuten und Unternehmervertretern sowie einem Gewerkschaftler aus der Region Perm nach Brüssel.

Selbstverständlich waren auch die Beziehungen zwischen der EU und Russland von Interesse, insbesondere in wirtschaftlich-unternehmerischer Hinsicht. Diese wurden ausführlich diskutiert mit Vertretern des Europäischen Auswärtigen Dienstes und dem Europäischen Parlament. Wichtiger aber waren der Delegation die Förderung kleiner und mittelständischer Unternehmen, die Funktionsweise hiesiger Unternehmervertretungen und Ombudsdienste sowie vor allem die europäischen Erfahrungen mit Corporate Social Responsibility.

Um neue Ideen bereichert und in der Überzeugung von der Wichtigkeit von Kommunikation und der Bündelung von Energien bestärkt, kehrte die Delegation nach Hause zurück, wo sie bereits unmittelbar Folgeveranstaltungen geplant hat.

Christina Brunnenkamp