In eigener Sache – Wechsel in Brüssel

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Der langjährige Leiter des Regionalbüros Europäischer und transatlantischer Dialog (ETAD) Hans H. Stein verlässt die Stiftung für die Freiheit und übernimmt die Leitung der nordrhein-westfälischen Landesvertretung bei der EU in Brüssel.

 

Nach sechseinhalb Jahren erfolgreichen Wirkens verlässt Hans H. Stein zum 1. März die Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit, um die Leitung der nordrhein-westfälischen Landesvertretung in Brüssel zu übernehmen. Die kommissarische Leitung des Regionalbüros ETAD übernimmt der Bereichsleiter Internationales, Ulrich Niemann.

 

Als Regionalbüroleiter setzte Hans H. Stein mit seinem Team auf eine konsequente Modernisierung der Stiftungsarbeit über den Ausbau des dialogen Angebots in den sozialen Medien bis hin zu neuen Kommunikationsformaten wie dem erfolgreichen internationalen Comicwettbewerb „Animate Europe“: Comiczeichner aus aller Welt erzählen ihre Europageschichte, die in einem Sammelband veröffentlicht und in einer Wanderausstellung auf Europatour geht. Zur Stärkung der Stiftungskompetenz bei europäischen Zukunftsfragen wurde in Brüssel der Expertise-Hub zur gemeinsamen Außen-, Sicherheits- und Verteidigungspolitik gegründet. Auch die Zusammenarbeit mit liberalen Akteuren in Mitgliedstaaten der EU wurde intensiviert, insbesondere in Griechenland mit dem Aufbau eines Projektes zur Förderung der griechisch-deutschen Zusammenarbeit und der europäischen Integration. Die Stärkung der transatlantischen Beziehungen wird mit dem neuen Dialogformat „Transatlantisches Freiheitsforum“ und einem Expertise-Hub zu Weltwirtschaftsthemen in Washington, DC verfolgt.

 

Das Regionalbüro ETAD gestaltet und koordiniert die Stiftungsaktivitäten an den Projektstandorten Brüssel, Athen, Prag und Washington, DC. Im Mittelpunkt stehen die Beobachtung und Analyse europapolitischer und nordamerikanischer Entwicklungen, die Einbringung liberaler Gestaltungsansätze in den europäischen und transatlantischen Dialog, die internationale Netzwerkpflege sowie die Stärkung liberaler Akteure in Parteien, zivilgesellschaftlichen Organisationen und Think Tanks.