FAQ – Teilnehmer*innen

Bitte beachten Sie, dass der Hackathon nach mitteleuropäischer Zeit (MEZ) durchgeführt wird.

Worum geht es in der Ideenwerkstatt « Die Soziale Markwirtschaft Weiterdenken » ?

Die in den EU-Verträgen erwähnte Soziale Marktwirtschaft steht für eine Wirtschaftsordnung, die freie Märkte und soziale Schutzmaßnahmen miteinander verbindet. Dieses Konzept, das in der EU viele verschiedene Dimensionen hat und im Laufe der Zeit seinen Schwerpunkt verändert hat, wird derzeit im Lichte der digitalen Transformation, des verstärkten Einsatzes künstlicher Intelligenz sowie der krisenbedingten Herausforderungen für den Zusammenhalt der Europäischen Union neu überdacht.

Das Verständnis des Umfangs und der Auswirkungen von big data und Algorithmen auf Bürger, Unternehmen und Regierungen ist entscheidend, um die Rollen und Verantwortlichkeiten in unserem Wirtschafts- und Sozialmodell neu zu überdenken. Darüber hinaus wirkt die aktuelle COVID-19-Pandemie als Katalysator für die Digitalisierung in Wirtschaft und Gesellschaft. Digitale Lösungen sind gefragt und unterstützen daher die schnelle Entwicklung, Anpassung und Förderung digitaler Fähigkeiten.

Vergangene und aktuelle Krisen haben die Debatte über die Solidarität zwischen den Mitgliedsstaaten und die soziale Dimension der EU intensiviert. Ein neu ausbalanciertes Wirtschaftssystem mit einem ausgeprägten sozialen Ansatz könnte zum Klebstoff werden, der eine vielfältige Union in Zeiten der Unsicherheit zusammenhält. Die Formulierung innovativer Ideen mit liberaler Prägung wird daher notwendig sein, um den Zusammenhalt zu stärken und eine stärkere EU zu ermöglichen.

Wer veranstaltet die Ideenwerkstatt?

Das Europäische Dialogprogramm der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit organisiert eine Serie von drei Online-Hackathons. Der erste Hackathon fand in Zusammenarbeit mit dem Prager Büro der Stiftung und einem Fokus auf Zentraleuropa und die Baltischen Staaten statt.

Der zweite Hackathon, diesmal in Form einer Ideenwerkstatt, wird gemeinsam mit dem Länderbüro Baden-Württemberg der FNF veranstaltet.

Wann wird die Ideenwerkstatt stattfinden?

Die Ideenwerkstatt findet am 29. Oktober 2020, von 17:30 Uhr bis 22:00 Uhr, statt.

Wie lautet die Agenda?

Die Agenda für die Veranstaltung finden Sie hier.

Wie wird die Online-Ideenwerkstatt organisiert?

Die Ideenwerkstatt wird Sitzungen im Plenum und in Arbeitsgruppen umfassen. Für beide Sitzungsarten wird die Hauptkommunikationsplattform Zoom sein. Die Arbeitsgruppen werden ihre Pitches über die Videopräsentationsplattform Loom abgeben. Es wird Live-Streamings, Webinare, sowie F&A-Sitzungen geben. Weitere Informationen werden Sie in Kürze hier finden.

Bitte installieren Sie im Vorhinein folgende Anwendungen: Zoom und Loom.

Was sind die Challenges?

Die Organisatoren haben vier Challenges identifiziert, die während des Online-Hackathons zur Diskussion stehen und für die neue Ideen und politische Ansätze entwickelt werden sollen. Jede Challenge wird von einem Team von Teilnehmer*innen unter der Leitung eines/einer Arbeitsgruppenleiters*in bearbeitet.

Challenge 1 :

Angesichts der Zunahme und Gleichzeitigkeit globaler Krisen, sind Wirtschaft, Politik und Gesellschaft gefordert, neue Wege zu gehen. Um die Auswirkungen der COVID-19-Pandemie abzumildern, handelt der Staat gegenwärtig, in dem er Unternehmen stützt und massive Konjunkturpakete schnürt.

Was muss die Bundes- und Landespolitik tun, um Unternehmen in die Lage zu versetzen, solchen wiederkehrenden Herausforderungen zukünftig resilienter zu begegnen?

Challenge 2 :

Die COVID-19-Pandemie hat bei einem Großteil der Konsumenten zu einem substanziellen Um-denken geführt. So hat die Bedeutung von Nachhaltigkeits-aspekten zugenommen, die immer stärker das Kaufverhalten bestimmen.

Welchen Beitrag können Unter-nehmen leisten, um die Erwartungen ihrer Kunden in sozialer, ökologischer und wirtschaftlicher Hinsicht zu erfüllen? Welchen Beitrag können sie in diesem Zusammenhang zur Weiterentwicklung der Sozialen Marktwirtschaft leisten?

Challenge 3 :

Eine prosperierende Wirtschaft und Gesellschaft hängt von der dauerhaften Innovationsfähigkeit ihrer Unternehmen und Start-ups ab. Sie entwickeln neue und zukunftsfähige Produkte und Dienstleistungen.

Welche Rahmenbedingungen kann die Politik setzen?

Challenge 4 :

Die Industrie und die Arbeit der Zukunft werden von Globalisierung und Digitalisierung geprägt sein. Somit ist der Weltmarkt der Zukunft und die passgenaue Ausrichtung der Unternehmen darauf auch von großer Bedeutung für den Erhalt und die Schaffung von Arbeitsplätzen in Deutschland.

Wie sieht der Markt 2030 aus und was können Unternehmen dafür tun, die Produktivität von Mensch und Maschine zu steigern um langfristig widerstandsfähiger und wettbewerbsfähiger zu sein?

Was ist die Zielgruppe dieser Indeenwerkstatt?

Das Europäische Dialogprogramm der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit hat Unternehmer*innen, Expert*innen aus Industrie- und Handelskammern,
Handwerkskammern und anderen unternehmensnahen Verbände und
Organisationen zu dieser Ideenwerkstatt eingeladen.

Wie wird es mit den Ergebnissen nach der Ideenwerkstatt weitergehen?

Die Organisatoren werden alle Beiträge auf der Website des Europäischen Dialogprogramms veröffentlichen. Nach der Durchführung aller drei Hackathons werden die generierten Ideen und politischen Ansätze einem breiteren Publikum – in liberalen Kreisen und darüber hinaus – bekannt gemacht.