Hoch soll die EU leben!

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Source: flickr.com/Matt May_CC_BY_2.0

Wer 60 wird, der freut sich oft auf eine ausgelassene Party. Nörgelnde Gäste gibt es manchmal, aber dass jemand das Geburtstagskind außer Gefecht setzen will, kommt eher selten vor. Anders geht es in diesen Zeiten der EU. Ende März feiert sie mit dem Jahrestag der Unterzeichnung der Römischen Verträge ihr sechzigjähriges Bestehen. Doch spätestens seit dem Brexit-Votum geht es der EU gefährlich an den Kragen. Höchste Zeit, den Jubilar fit für die kommenden Jahrzehnte zu machen – und so diskutierte das Europaparlament in dieser Woche über Ideen, die die EU effizienter und demokratischer machen sollen.

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“CETA ist einer der größten gemeinsamen Erfolge der EU und Kanada”

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Copyright: European Union 2017 – European Parliament

Nachdem das EU-Parlament gestern für die vorläufige Anwendung des CETA-Abkommens gestimmt hatte, sprach heute der liberale kanadische Premierminister Justin Trudeau zu den Abgeordneten in Straßburg. Dabei beschwor er die gemeinsame Wertebasis der transatlantischen Partnerschaft und lobte CETA als einen der größten gemeinsamen Erfolge der EU und Kanada.

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Upcoming Event: Sharing Economy. The challenge of balanced regulation

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Photo credit: Uber & AirBnB Logos

The ‘Sharing Economy’ has created a new environment for ‘traditional’ businesses. Internet platforms and the proliferation of smart technologies have led to lower transaction costs for service providers and users. Ratings and reviews have resolved the problems of information asymmetry. In the transport industry this has contributed to disruptive changes and challenges for licensing and regulation. While the Sharing Economy has increased competition and lowered prices, these businesses fear for their long established modus operandi.  Regulation has turned out to be one of the major challenges in the field of the ‘Sharing’ or ‘Collaborative Economy’. EU Member States have handled this issue quite differently from each other.

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Wilde(rs) Zeiten? In den Niederlanden geht der Wahlkampf in den Endspurt

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Plenarsaal der ‘Tweede Kamer’ im niederländischen Parlament. Copyright: flickr.com/-JvL-_CC_BY_2.0

 

„Vele handen maken licht werk“  („Viele Hände machen die Arbeit leicht“) heißt es in einem niederländischen Sprichwort. Viele Hände wird es voraussichtlich auch brauchen, um nach den Parlamentswahlen Mitte März eine Regierung ohne die Partei des islam- und europafeindlichen Geert Wilders zu formen. Nach aktuellen Umfragen müssten sich dazu fünf bis sechs Parteien in einer Regierungskoalition zusammenschließen. Keine leichte Arbeit, trotz vieler Hände.

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FNF Greece: The Greek government is running out of time, again

by Nicos Rompapas, Executive Director KEFIM-Markos Dragoumis

Negotiations between the Greek government and its creditors remain in a stalemate, but time is running out. For months members of the government have been stating that Greece has fulfilled its commitments for the second compliance review of reforms and economic progress and that just a few issues remain open. But last week Bloomberg published a leaked letter signed by the Greek Minister of Finance Euclid Tsakalotos stating that just a third of the required measures have been passed, another third is in the process of being passed and the last and most challenging third is still under discussion. Continue reading

Schwieriger Besuch beim Nachbarn

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Die polnische Premierministerin Beata Szydlo bei ihrem Besuch in Berlin im Juni 2016 mit Kanzlerin Angela Merkel

 

Eigentlich müssten Polen und Deutschland angesichts der sicherheitspolitischen Lage – insbesondere in Bezug auf Russland –  diplomatisch näher zueinander rücken. So sieht es aber zurzeit nicht aus. Am 7. Februar steht Bundeskanzlerin Merkel vor einem schwierigen Besuch im Nachbarland.

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Rückkehr zum Europa der Nationalstaaten

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Source: flickr.com/Európa Pont CC_BY_2.0

Es ist schon fast zur freundschaftlichen Routine geworden: Ungarns Ministerpräsident Viktor Orbán bereitet Russlands Präsidenten Wladimir Putin einen herzlichen Empfang in Budapest. Das macht er seit einigen Jahren regelmäßig. Dieses Mal, wie es scheint, mit besonders stolzgeschwellter Brust, sieht er doch nun auch im Weißen Haus einen Bruder im Geiste.

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