Killing of Soleimani: Not in the Name of Europe

What the killing of the Iranian General Soleimani means from a European perspective

The targeted killing of the Iranian General Qasem Soleimani is highly questionable under international law and strategically counterproductive. Negative consequences for the security of Europe and the cohesion within NATO are imminent.

From a European perspective, the American attack on the Iranian top military officer Qasem Soleimani and the accelerated escalation of the conflict between the USA and Iran that accompanied it, came completely unexpected. Continue reading

What Comes After the INF Treaty? 

Europe Must Urgently Take a Stance Against Worldwide Rocket Proliferation

Last Friday, the Intermediate Nuclear Forces (INF) agreement between the US and Russia expired on schedule, after both sides declared their withdrawal six months ago. The attempt by German Foreign Minister Heiko Maas and other European leaders to rescue the agreement, which is important for Europe’s security situation, has failed. Continue reading

“Soft Brexit” sorgt für Ungewissheit in Washington

Trump May White House
Source: www.flickr.com/White House

Dem Multilateralismus hat die Trump-Administration öffentlich abgesagt. Bilaterale Abkommen zwischen zwei Staaten erklärte Präsident Trump hingegen als besten „Deal“ für amerikanische Arbeiter und die Interessen der USA. So soll eigentlich auch ein bilaterales Abkommen mit dem Vereinigten Königreich für die post-Brexit Ära ausgehandelt werden. Es sollte eines der wichtigen Themen bei Trumps Besuch in London sein. Doch nach den überrraschenden Rücktritten in der britischen Regierung und klareren Plänen für einen “Soft Brexit” stellt Trump dieses bereits wieder in Frage. 

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Verkehrte Welt – Zwischen G7-Debakel und Singapur-Spektakel

Gage Skidmore Aug. 2016 - Trump

Immer wenn man denkt, es geht nicht schlimmer, kommt von irgendwo ein Trump-Tweet her. Auf dem Weg zum historischen Treffen mit Nordkoreas Diktator Kim Jong Un zog der U.S.-Präsident gerade mal drei Stunden nach dem Ende des Gipfels live aus der Air Force One seine Zustimmung zur gemeinsamen Abschlusserklärung per Twitter zurück. Zeit und Ort seiner Ankündigung hätten paradoxer nicht sein können. Seinen Verbündeten zeigt er die kalte Schulter und plant gleichzeitig eine Charmeoffensive bei U.S.-Gegnern in Singapur. Während Trump sich im Vorfeld seiner – wie von ihm bezeichneten – „Friedensmission“ äußerst enthusiastisch zeigte, ähnelte das vergangene Treffen der G7 eher einem unangenehmen Pflichtbesuch bei den Schwiegereltern.

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