Upcoming Event: Liberale Bodenseekonferenz 2020

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2020-10-24T13:30:00

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PROGRAMM

13.30   Begrüßung und Vorstellung der Workshopergebnisse des Vormittags  
 13:45





Paneldiskussion
Michael Link, MdB, europapolitischer Sprecher der FDP
Claudia Gamon, MdEP, Vizepräsidentin der Delegation für die Beziehungen zur Schweiz im Europaparlament
Harry Stehrenberger, Vizepräsident der FDP Kanton Thurgau
Moderator: Lenz Jacobsen Politikredakteur bei Zeit online und des transalpinen Podcasts “Servus. Grüezi. Hallo.”  

ANMELDUNG UNTER

Bitte melden Sie sich bis zum 23. Oktober an unter https://zoom.us/webinar/register/WN_JVBSbdHVToaTSTLPj_IW3A *

ÜBER DIE VERANSTALTUNG

Die Bodenseeregion ist ein eng verflochtener Wirtschafts-, Kultur- und Sprachraum, der sich traditionell durch eine gut funktionierende grenzüberschreitende Zusammenarbeit auszeichnet. Die eingespielten Kooperationsbeziehungen werden durch die andauernde Corona-Krise jedoch gefährdet, da der Rückfall in nationale Reflexe die transnationale Personenfreizügigkeit, den Kultur- und Bildungsaustausch sowie den Tourismussektor erheblich beeinträchtigt.  Gerade in föderal organisierten Staaten wie Deutschland, Österreich und der Schweiz zeigt sich zugleich, dass Regionen zu zentralen Handlungsakteuren werden und so in ihrer Rolle erheblich an Bedeutung gewonnen haben.

Birgt die Krise daher nicht zuletzt auch eine Chance, indem sie die Rolle von grenzüberschreitender regionaler Zusammenarbeit aufwertet? Wie sehen liberale Vorstellungen für eine Aufrechterhaltung der Wettbewerbsfähigkeit, der Arbeitnehmer- und Personenfreizügigkeit in der Bodenseeregion aus? Wie können gute Praktiken aus dieser Region auf andere Regionen übertragen werden? Und welche Plattformen des Wissenstransfers braucht es, um regionale Praktiken auf europäischer Ebene zu diskutieren? Diese und weitere Fragen möchten wir mit unseren Experten auf der diesjährigen liberalen Bodenseekonferenz 2020 diskutieren.

*Bitte beachten Sie, dass Sie auf eine Zoom Registrierungsseite weitergeleitet werden. Während der Veranstaltung werden Fotos für die Verwendung auf der FNF-Website, unseren sozialen Medien, der Presse, Marketingmaterialien und Publikationen gemacht. Mit der Teilnahme an dieser Veranstaltung erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir diese nutzen dürfen.

Ein neues Kapitel langjähriger bilateraler Kooperation

franco allemande

Am 22.1.2019, schlagen Deutschland und Frankreich in Aachen mit dem „Vertrag über die deutsch-französische Zusammenarbeit und Integration“ ein neues Kapitel langjähriger bilateraler Kooperation auf. In Zeiten, in denen Multilateralismus und die liberale Weltordnung zunehmend infrage gestellt werden, passen beide Länder ihre bilaterale Kooperation auf Basis des Elysée-Vertrags den veränderten Rahmenbedingungen des 21. Jahrhunderts an. Nach der Sorbonne-Rede Emmanuel Macrons im September 2017 und einer Resolution von Bundestag und Assemblée Nationale im Jahr 2018 hat „Elysée 2.0“ heute Gestalt angenommen. Ein deutsch-französisches Parlamentsabkommen soll in den nächsten Wochen ebenfalls folgen.      Continue reading

Elysée 2.0

Elysee Palace Paul Beattie
Source: flickr.com/Paul Beattie_CC BY-ND 2.0

Am 22. Januar 2018 jährt sich das Jubiläum des deutsch-französischen Freundschaftsvertrags, auch „Elysée-Vertrag“ genannt, zum 55. Mal. Heutzutage sind deutsch-französische Kooperationen im europäischen Kontext politisch wie gesellschaftlich kaum wegzudenken und haben durch die Wahl des französischen Präsidenten Emmanuel Macron im Mai 2017 einen neuen Aufschwung erlebt. Neben den traditionellen Feierlichkeiten hält das diesjährige Jubiläum auch eine Besonderheit bereit: eine gemeinsame Resolution beider Parlamente, die unter anderem ein deutsch-französisches Parlamentsabkommen vorsieht.

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Gefährliches Spiel mit Ressentiments

Manolo Gómez
Source: flickr.com/Manolo Gómez_CC BY-SA 2.0

Vertreter der polnischen Regierungspartei Recht und Gerechtigkeit (PiS) fordern, Deutschland solle Reparationen von bis zu 10 Milliarden Złoty an Polen zahlen. Sie heizen damit eine anti-deutsche Stimmung in Polen an und entfachen einen neuen Streit mit Deutschland. Hieran hat eigentlich niemand Interesse, schon gar nicht in der Europäischen Union. Und auch die polnische Regierung und die Regierungspartei sollten angesichts der steigenden Spannungen mit Russland eher ihre Bündnisse stärken, anstatt diese zu schwächen.

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Schwieriger Besuch beim Nachbarn

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Die polnische Premierministerin Beata Szydlo bei ihrem Besuch in Berlin im Juni 2016 mit Kanzlerin Angela Merkel

 

Eigentlich müssten Polen und Deutschland angesichts der sicherheitspolitischen Lage – insbesondere in Bezug auf Russland –  diplomatisch näher zueinander rücken. So sieht es aber zurzeit nicht aus. Am 7. Februar steht Bundeskanzlerin Merkel vor einem schwierigen Besuch im Nachbarland.

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