„Beide Seiten wollen den Erfolg“

Sake Barrels

Die Verhandlungen über ein Freihandelsabkommen zwischen Japan und der EU ziehen sich in die Länge. Bei der Eröffnung der Cebit in Hannover, bei der Japan in diesem Jahr Partnerland ist, warb Ministerpräsident Abe Shinzo für einen baldigen Abschluss. Lars-André Richter, Büroleiter der Stiftung für die Freiheit in Seoul erläutert im Interview, wann mit einem Abschluss zu rechnen ist und was das Abkommen bringt.

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„Wir sind auf den Handel angewiesen“

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Der Hafen von Auckland, Neuseeland

US-Präsident Donald Trump hat das Freihandelsabkommen TPP aufgekündigt, TTIP auf Eis gelegt und mit hohen Strafzöllen für Einfuhren in die USA gedroht – man möchte meinen das Jahr 2017 hätte für den freien Handel nicht schlechter beginnen können. Doch wenn andere ihre (Handels)grenzen schließen, muss die EU ihre erst Recht öffnen – und so fanden zu Jahresbeginn erste Beratungen über ein Freihandelsabkommen zwischen der EU und Neuseeland statt. Wie es mit der EU-Handelspolitik weitergehen kann – und muss – erklären im Interview der liberale Europaabgeordnete Michael Theurer und der Leiter des Brüsseler Think Tanks ECIPE, Hosuk Lee-Makiyama.


See English Version below.

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Anti-TTIP-Proteste in Deutschland: “Professionelle Desinformationskampagnen”

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Matthias Bauer von der Denkfabrik ECIPE                                      Copyright: Matthias Bauer

In New York läuft derzeit die 15. Verhandlungsrunde zum transatlantischen Freihandelsabkommen TTIP. Doch was man zum Thema TTIP in den (Sozialen) Medien hört und liest, sind vor allem Protestbotschaften: „TTIP stoppen!“ heißt dort die Devise. Im Interview mit FNF Europe analysiert Matthias Bauer, Senior Economist bei der Denkfabrik European Centre for International Political Economy (ECIPE), die Entstehung und Wirkweisen der „TTIP-Protestindustrie“ und sucht nach Wegen, Fakten in die polarisierte Diskussion einzubringen.

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USA: “Trade Promotion Authority” für Obama

Führende demokratische und republikanische KlausurParlamentarier haben in der vergangenen Woche einen gemeinsamen Gesetzentwurf eingebracht, der Präsident Obama eine Verhandlungsvollmacht – die so genannte „Trade Promotion Authority“ (TPA) – für internationale Handelsabkommen erteilen soll.

Parteiübergreifende Gespräche dazu waren bekannt, die offizielle Vorstellung des Entwurfes kam dennoch überraschend. Es wäre nicht das erste Mal, dass US-Präsidenten diese Vollmacht erteilt wir, jedoch das erste Mal, dass Präsident Obama darum bittet.

Den Hintergrundbericht zum Thema finden Sie hier.
Für mehr Informationen zum Thema Freihandel werfen Sie einen Blick auf unsere Themenseite.

TTIP: Ein offener Club als Vorbild

TTIP_1_webEin Op-Ed vom stellvertretenden Vorsitzenden unserer Stiftung, Prof. Karl-Heinz Paqué in der Süddeutschen Zeitung: Bei TTIP geht es um mehr als wirtschaftliche Wachstumsimpulse. Es geht auch darum, für den zukünftigen Welthandel, in dem Länder wie China und Indien an Bedeutung gewinnen, verlässliche Produktstandards und faire Regeln festzulegen.

Klicken Sie hier, um zum Artikel zu gelangen.

Um mehr über die Hintergründe von TTIP zu erfahren, schauen Sie doch einfach auf der Freihandelsseite unserer Stiftung vorbei.

Europa und USA – Endlich Weg frei für Freihandel?

Knapp drei Monate nach Beginn seiner zweiten Amtszeit besetzt US-Präsident Obama Anfang Mai die für Europa mit am wichtigsten Positionen in seinem Kabinett, berichten und analysieren unsere USA-Experten.

containerDer bisherige Präsidentenberater, Mike Froman, soll neuer Handelsbeauftragter werden, eine von Obamas wichtigsten Wahlkampfunterstützerinnen, Penny Pritzker, ist designierte Handelsministerin. Sobald beide vom Senat bestätigt sind, werden sie die wichtigsten Kontaktpersonen der US-Administration in den Verhandlungen zu einem transatlantischen Freihandelsabkommen.

Hier finden Sie das vollständige Hintergrundpapier.