EU einigt sich auf „Brexit“-Kompromiss

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Source: flickr/dfsmith

Am Freitag vor einer Woche wurde von den Staats- und Regierungschefs im Europäischen Rat der „Brexit“-Kompromiss mit Großbritannien beschlossen. Die Vereinbarung gibt dem Vereinigten Königreich die Möglichkeit, sich weiteren Integrationsschritten zu verweigern, gleichzeitig lässt sie den übrigen EU-Mitgliedstaaten die Möglichkeit zur weiteren Vertiefung. Obwohl es Großbritannien künftig erlaubt ist, EU-Ausländern Sozialleistungen für vier Jahre zu verweigern, ist der Kompromiss aus liberaler Sicht zu begrüßen. Somit steigen nämlich die Chancen, dass das Vereinigte Königreich in der EU bleibt. Als Stammland des Liberalismus setzt sich Großbritannien traditionell stärker für eine marktwirtschaftliche Grundordnung und Freihandel ein als andere Mitgliedstaaten. Zwar mögen einzelne Zugeständnisse an Großbritannien bedauert werden, wenn dies aber einen Verbleib Großbritanniens in der EU sichert, ist es eine verhältnismäßig leicht zu schluckende Kröte für liberale Europäer.   

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