“Er hat Mazedonien gesagt!”

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Source: CC BY-SA 2.0 commons.wikimedia.org/ George Papadopoulos

 

Die griechische Volksseele kocht. Am Wochenende kochte sie sogar über, als sich rund hunderttausend Griechen in Thessaloniki, der Hauptstadt der griechischen Region Zentralmakedonien, versammelten, um gegen jeden Kompromiss im Namensstreit mit der nördlich gelegenen „Ehemaligen jugoslawischen Republik Mazedonien“ (engl. FYROM) zu demonstrieren. Zwar ist es das souveräne Recht eines jeden Staates, sich einen Namen zu geben, doch behält sich Griechenland seinerseits das Recht vor, den Beitritt der Republik Mazedonien zur Europäischen Union und zur NATO so lange zu boykottieren, bis eine gütliche Einigung zwischen beiden Ländern gefunden ist.

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Die Botschaft ist: Wir müssen Probleme durch Bildung lösen, nicht mit Waffen.

Der Holocaust vernichtete 98% der jüdischen Bevölkerung Mazedoniens, weltweit der tragische Rekord dieses dunkelen Kapitels der Geschichte. Zum Gedenken an die 7.148 mazedonischen Juden, die in Konzentrationslagern ihr Leben ließen, wird in Skopje ein Museum errichtet, sowohl als Mahnmal als auch als Bildungsstätte: Das Macedonian Holocaust Memorial and Education Center“. Liljana Mizrahi, Vorsitzende des Macedonian Holocaust Fund und Michael Berenbaum stellten in Brüssel ihre Pläne vor und erläuterten die Bedeutung ihres Projekts im europäischen Kontext.

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