Brückenbauer zwischen Ost und West oder chancenloser Vermittler?

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Der österreichische Außenminister Sebastian Kurz. Source: OSZE.

 

Mit Beginn des neuen Jahres hat Österreich von Deutschland den Vorsitz der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) übernommen. Heute hielt der österreichische Außenminister Sebastian Kurz seine Antrittsrede als amtierender Vorsitzender vor dem Ständigen Rat der OSZE, das Gremium in dem die Botschafter der OSZE-Staaten wöchentlich beraten. Die OSZE bietet traditionell eine fast einzigartige Möglichkeit zur Zusammenarbeit von Ost und West. Doch spätestens seit der russischen Annexion der Krim und dem Konflikt in der Ostukraine ist die Kooperation schwierig geworden. Österreich sitzt der OSZE nun für die kommenden zwölf Monate vor: keine einfache Aufgabe für den Chefdiplomaten Kurz, aber durchaus eine, aus der er innenpolitisches Kapital schlagen kann.

 

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