Anti-TTIP-Proteste in Deutschland: “Professionelle Desinformationskampagnen”

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Matthias Bauer von der Denkfabrik ECIPE                                      Copyright: Matthias Bauer

In New York läuft derzeit die 15. Verhandlungsrunde zum transatlantischen Freihandelsabkommen TTIP. Doch was man zum Thema TTIP in den (Sozialen) Medien hört und liest, sind vor allem Protestbotschaften: „TTIP stoppen!“ heißt dort die Devise. Im Interview mit FNF Europe analysiert Matthias Bauer, Senior Economist bei der Denkfabrik European Centre for International Political Economy (ECIPE), die Entstehung und Wirkweisen der „TTIP-Protestindustrie“ und sucht nach Wegen, Fakten in die polarisierte Diskussion einzubringen.

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Europaparlament: Freunde des Dienstleistungshandels

Im Internet gibt es bereits erste Aufrufe zu einer Anti-Freihandelsdemo anlässlich des Besuchs des US-Präsidenten Barack Obama bei der diesjährigen Hannover-Messe. Ganz gleich ob es sich um die transatlantische Handelspartnerschaft oder Erleichterungen im Dienstleistungshandel dreht, es werden Ängste geschürt, Stimmung gemacht. Erstaunlich unaufgeregt hat sich das Europaparlament jüngst als „Freund des Dienstleistungshandels“ gezeigt.

Gegenwärtig verhandeln 23 Mitgliedern der Welthandelsorganisation (WTO), darunter auch die EU, über ein Abkommen über den Handel mit Dienstleistungen (TiSA). Diese Länder sind gemeinsam für 70 % des weltweiten Handels mit Dienstleistungen verantwortlich. Mit TiSA sollen Märkte geöffnet und die Regelungen in Bereichen wie Lizensierung, Finanzdienstleistungen, Telekommunikation, elektronischer Handel, Seeverkehr und grenzüberschreitende Arbeitnehmermobilität im Dienstleistungssektor verbessert werden. Continue reading

Die „Transpazifische Partnerschaft“ (TPP) und die Zukunft des Freihandels 

TradeIm Oktober 2015 haben 12 Pazifik-Anrainerstaaten die Verhandlungen zur Trans-Pacific Partnership (TPP) abgeschlossen. Neben den Wirtschaftsmächten Japan und USA gehören Australien, Brunei, Chile, Kanada, Malaysia, Mexiko, Neuseeland, Peru, Singapur und Vietnam zu den Vertragspartnern der neuen Transpazifischen Partnerschaft. Die Mitglieder vereinen 40% des globalen Handels auf sich. Continue reading

Erfolg in der zweiten Runde: Barack Obama unterzeichnet ‘Trade Promotion Authority’

Source: flickr.com/photos/wiertz
Source: flickr.com/photos/wiertz

Nach intensiver Lobbyarbeit im U.S. Kongress hat Präsident Barack Obama es doch geschafft. Der Senat hat ein Gesetz bewilligt, das dem Präsidenten eine Verhandlungsvollmacht – die so genannte “Trade Promotion Authority” (TPA) – für internationale Handelsabkommen erteilt. Continue reading

TTIP – neither Armageddon nor World Peace

20150528-1663-veldemanphotoJust minutes after the vote on the TTIP resolution in the International Trade Committee of the European Parliament had taken place, the Friedrich Naumann Foundation together with the Transatlantic Institute of the American Jewish Committee held a debate on the impact of TTIP on our everyday lives.

Most of what the European Commission has been doing in the past months is to make the process more transparent and to demystify the negotiations. However, the narrative both in the pro-TTIP, as well as the anti-TTIP camp is still very much general or the arguments are so technical no one understands them. Continue reading

Upcoming Event: “Beyond Buzzwords: How will TTIP affect our everyday lives?”

TTIP_1_web The Friedrich Naumann Foundation for Freedom and the AJC Transatlantic Institute cordially invite you to their next Transatlantic Dialogue Luncheon:

“Beyond Buzzwords: How will TTIP affect our everyday lives?”

Thursday, 28 May
12.30-14.30h

Venue: Renaissance Hotel, Rue du Parnasse 19, 1050 Brussels

About the event
Discussions on TTIP have focused on highly specialized issues or revolved around very broad topics such as the setting of global standards for trade. Yet, TTIP will likely affect many different aspects of our everyday life: what kind of medicine we take, which cosmetics we use, and how much we shop online in stores across the Atlantic. All this will also influence business opportunities and change the reality of business owners. Not everyone will be a winner, and prognoses foresee that some groups and some countries will gain more than others should an agreement be reached. Continue reading

USA: “Trade Promotion Authority” für Obama

Führende demokratische und republikanische KlausurParlamentarier haben in der vergangenen Woche einen gemeinsamen Gesetzentwurf eingebracht, der Präsident Obama eine Verhandlungsvollmacht – die so genannte „Trade Promotion Authority“ (TPA) – für internationale Handelsabkommen erteilen soll.

Parteiübergreifende Gespräche dazu waren bekannt, die offizielle Vorstellung des Entwurfes kam dennoch überraschend. Es wäre nicht das erste Mal, dass US-Präsidenten diese Vollmacht erteilt wir, jedoch das erste Mal, dass Präsident Obama darum bittet.

Den Hintergrundbericht zum Thema finden Sie hier.
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